Autor: admin

  • We together

    (aus der Arbeit "Alzheimer" von Azam Shadpour)

    Weibliche Blicke auf eine Welt  vom Nahen Osten bis zum Fernen Westen

    Eröffnung: Mittwoch, 9. November 2016 um 20.00 Uhr

    im Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz, Puchstraße 41, 8020 Graz

    Es sprechen: Kulturlandesrat Christian Buchmann, Kulturstadträtin Lisa Rücker und Stadtrat Michael Ehmann, Kuratorin Maryam Mohammadi und Künstlerinnen.

    Performance: Raeda Saadeh | Musik: Avanaz Hassani

    Ausstellungsdauer: 10. November bis 18. Dezember 2016

    Öffnungszeiten: Mittwoch-Sonntag, von 15.00 bis 19.00 Uhr und nach Vereinbarung

    Täglich werden wir überflutet mit Nachrichten und Bildern aus einer anscheinend völlig anderen Welt, die mit „uns“ im Westen so gut wie nichts gemeinsam zu haben scheint. Unterschiedlichste Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens werden reduziert auf einen „muslimischen Kulturkreis“, der geprägt ist von Primitivität, Grausamkeit, undemokratischen, theokratischen und patriarchalen Strukturen.

    Neben all den aktuellen Kriegen, Unterdrückungen und gesellschaftlichen Verwerfungen existieren in vielen dieser Länder jedoch auch soziale Realitäten und zivilgesellschaftliche Bewegungen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Dabei tragen die Kunst und hier wiederum Künstlerinnen einen wichtigen Teil zur Reflexion und Dokumentation gesellschaftlicher Ungleichheiten und ihrem Wunsch nach Veränderung bei.

    „We together“ versammelt Frauen mit Beheimatungen im Nahen und Mittleren Ostens sowie in Europa und den USA. Ihnen ist gemeinsam, dass sie sich in ihren Foto- und Videoarbeiten mit weiblichen Identitäten und Alltagswelten, persönlichen Situationen, Abhängigkeiten, Geschlechterrollen und den politischen Veränderungen in einem regionalen sowie globalen Kontext kritisch auseinandersetzen.

    mit Arbeiten von:

    Lamis Al Mohamad (Syrerin, dzt. ET)   

    Boushra Almutawakel (Jemenitin, dzt. F/USA)

    Alexandra Gschiel (Österreicherin, dzt. A)

    Sonja Hamad (Syrerin, dzt. D)

    Abeer Hariri (Syrerin, dzt. ET)

    Fatimah Hossaini (Afghanin, dzt. AFGH/IR)

    Wendy Marijnissen (Belgierin, dzt. B)

    Mahnaz Minavand (Iranerin, dzt. IR)

    Mohadeseh Panahi (Afghanin, dzt. A)

    Raeda Saadeh (Palästinenserin, dzt. IL)

    Azam Shadpour (Iranerin, dzt. IR)

    Emine Gozde Sevim (Türkin, dzt. USA/TR)

    Huda Takriti (Syrerin, dzt. A)

    Erika Thümmel (Österreicherin, dzt. A)

    Eine Ausstellung von: XENOS in Kooperation mit Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz

  • Von welchen Helden reden wir?

    Buchvorstellung und Diskussion

    Mittwoch, 20. Jänner 2027, 18.00 Uhr
    Graz Museum, Sackstraße 18, 8010 Graz

    Joachim Hainzl (Sozialhistoriker) / Maryam Mohammadi (Künstlerin)

    Eine Veranstaltung von XENOS in Kooperation mit CLIO

    Anlässlich der 80. Wiederkehr des 1945 zu Ende gegangenen Zweiten Weltkriegs machten sich Maryam Mohammadi und Joachim Hainzl auf zu 48 Orten in der ganzen Steiermark, 11 Grazer Bezirken und sogar ins slowenische Gornja Radgona. Sie suchten Kriegerdenkmäler, Gedenkstätten, Mahnmale und Siegeszeichen auf, errichtet im Gedenken an einstige Bewohner, welche im Ersten und Zweiten Weltkrieg getötet oder vermisst wurden. Manchmal gedenken sie auch Opfern des Nationalsozialismus. Durch künstlerische Interventionen setzten Mohammadi und Hainzl diese Gedenkorte in Beziehung mit persönlichen Zitaten aus Feldpostbriefen von im Zweiten Weltkrieg gefallenen österreichischen Wehrmachtssoldaten, aus deren Briefen keinerlei Wunsch nach Heldentum spricht, sondern vielmehr jener nach Frieden und einem glücklichen Alltagsleben. Das Buch stellt zudem Fragen, die zum Nachdenken anregen und betroffen machen: wie betreffen uns diese Kriegsereignisse, was haben diese Denkmäler mit unseren Idealen zu tun und wofür lohnt es sich heute zu kämpfen?

  • Vergessene Erinnerungen

    Ausstellung von 23.09 – 16.12.2026

    STEIRISCHES VOLKSBILDUNGSWERK, HERDERGASSE 3, 8010 GRAZ

    Vergessene Erinnerungen. Eine Zeitreise mit Fundstücken zur steirischen Alltagsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
    Ausgewählte Objekte aus der umfangreichen Sammlung des Kulturwissenschaftlers und Sozialhistorikers Joachim Hainzl (*1968, St. Andrä im Sausal) geben Einblick in den Alltag von Menschen wie Du und ich. Sie rufen Erinnerungen wach, erzählen Geschichten und transportieren Gefühle. Ihren kulturellen Wert erhalten sie durch ihre Entstehungsgeschichte und die Einbettung in einen historisch-gesellschaftlichen Kontext. Ein buntes Sammelsurium aus den letzten beiden Jahrhunderten quer durch die Bereiche Freizeit und Sport, Tourismus und Urlaub, Wohnen, Arbeit und
    Politik gibt Einblick in Leben und Wirken in der Steiermark und eröffnet viele Themen
    für Gespräche und Austausch.
    Joachim Hainzl studierte Sozialpädagogik in Graz und Innsbruck und arbeitet seit den 1990er Jahren sozial- und lokalhistorisch als Wissenschaftler, Autor, Künstler und Ausstellungsmacher. Mit dem von ihm im Jahr 2006 gegründeten Verein Xenos hat er in den letzten 20 Jahren – oft gemeinsam mit der Künstlerin Maryam Mohammadi – zahlreiche Projekte zur Förderung der soziokulturellen Vielfalt im In- und Ausland realisiert.
    Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Verein XENOS und der Kulturvermittlung Steiermark.

    Die Wanderausstellung „Kulturgüterschutz“ wurde vom Zentrum für menschenorientierte Führung und Wehrpolitik der Landesverteidigungsakademie in Kooperation
    mit der Österreichischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz, anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Haager Konvention von 1954 im Jahr 2024 erstellt und gibt Einblicke in die Grundlagen des Kulturgüterschutzes und dessen Bedeutung. 

    Vernissage: 23.9.2026, 19.00 Uhr Einführung und Gespräch von Kuratorin Tanja Gurke und Joachim Hainzl; Einführung in die Ausstellung Kulturgüterschutz von Obstlt. Dr. Josef Eitler

    Wo? Steirisches Volksbildungswerk, Herdergasse 3, 8010 Graz

    Midissage: 11.11.2026, 18.00 Führung durch die Ausstellung mit Joachim Hainzl,
    19.00 Uhr Lesungen in Kooperation mit dem österreichischen Schriftsteller*innen-
    Verband

    Finissage: 16.12.2026, 18.00 Führung durch die Ausstellung mit Joachim Hainzl
    und Lesung

  • Kunstausstellung 20 Jahre Verein XENOS

    WIR.KULTUR.LAND.

    Eröffnung: Freitag, 9. Oktober 2026, 19.00 Uhr

    Waagner-Biro-Straße 39, 8020 Graz (HORNIG Areal)

    in Kooperation mit Roter Keil

    Ausstellung: 10. Oktober bis 31. Oktober 2026 jeweils Donnerstag bis Samstag, von 17.00 bis 20.00 Uhr und nach Vereinbarung (maryam.mohammadi@verein-xenos.net)

    Das 20-jährige Bestehen des Vereins XENOS, der sich seit der Gründung unermüdlich der Förderung der soziokulturellen Vielfalt verschrieben hat, ist Anlass für diese spartenübergreifende Kunstausstellung.

    Wie in all unseren Kunstprojekten des letzten Jahrzehnts steht auch diesmal das gemeinsame „Wir“ im Mittelpunkt. Die teilnehmenden steirischen Künstler:innen zeigen dabei, wie sehr wir in der Steiermark ein vielgestaltiges Kulturland sind, das nachhaltig mitgeprägt ist durch jahrzehntelange Zuwanderung und Flucht und damit verbundene Erfahrungen. 

    Die durch eine Fachjury ausgewählten Arbeiten zeigen, dass steirische Kunst und Kultur auch in Zukunft weiterhin viel mehr sein wird als vornehmlich ihre ruralen, traditionellen Ausprägungen. Die Werke treten ein für Weltoffenheit statt Isolation, für Engagement statt Ignoranz, für Menschenrechte statt Ausgrenzung und Diskriminierung. 

    Ein Projekt von XENOS in Kooperation mit Kunstverein ROTER KEIL

    Teilnehmende Künstler*innen

    ALDRIDGE Ren (mit Castillo Nayarí und Hofmüller Reni)

    HAMMER Barbara

    HOFMÜLLER Reni

    MENDEZ Consuelo

    MOSCHIK Melitta

    MOSER Pia

    SARKISOVA Margo

    SHEMSEDINOVA Elmira

    THE CAKE ESCAPE

    TKACHENKO Anton

    TRENCZAK Heinz

    URSPRUNG Eva

    WILDING Philipp

    WRATSCHKO Karl